Presseberichte vom 05.- 09.01.2008

Das Rauchverbot ist schlecht für den Wirt - und gut für den Markt
(WELT ONLINE, ein Artikel von Stefanie Schneider)
Heizpilze und Markisen sind so gefragt wie selten
Lustlose Gäste, genervte Wirte, überforderte Inspektoren. Das Rauchverbot, seit Anfang des Jahres in Kraft, wird für viele ein einziges Ärgernis. Und dennoch freut es außer Nichtrauchern und Gesundheitsaposteln auch manchen Raucher - besonders wenn er Handwerker oder Gastro-Lieferant ist. Mit dem Verbot entsteht für sie ein florierender Markt; zum Beispiel für Christian Schulz. weiterlesen ...

Gastronomen berichten von negativen und positiven Erfahrungen mit dem Rauchverbot
(Märkische Allgemeine, Artikel von Susanne Aukschun)
JÜTERBOG - Gemischte Erfahrungen haben Jüterboger Gastronomen bislang mit dem gesetzlichen Rauchverbot gemacht. Einige fürchten um ihre Existenz, andere sind positiv überrascht. Ob die Kneipe an der Ecke, Omas Lieblings-Café oder das schicke Restaurant: Überall ist das Rauchen seit Jahresbeginn verboten. Die Glimmstängel dürfen nur noch in separaten Räumen oder im Freien angezündet werden. Die Erfahrungen der ersten Tage sind bei Jüterboger Gastronomen unterschiedlich. weiterlesen ...

Der Umsatz ist verdunstet
( FAZ, ein Artikel von Judith Lembke, Frankfurt)
Heidrun Frank graut vor der kommenden Woche. Dann muss die Wirtin der Kneipe „Hoppla“ ihre Steuererklärung machen und wird die gefühlten 30 Prozent Umsatzschwund der vergangenen Monate schwarz auf weiß vor Augen geführt bekommen. „Ich werde umfallen“, ist sich die resolute Kneipenwirtin sicher und fordert ihren Barmann auf, dem Besuch zu berichten, was er in den vergangenen vier Stunden eingenommen hat. Sechs Euro sind es. Das sei keine Ausnahme, versichert Frank. Es habe im Dezember auch schon Abende gegeben, an denen sie nur vier Euro Umsatz in der Kasse hatte. weiterlesen

Rauchverbot: Durchwachsene Erfahrungen (Augsburger Allgemeine, fd/ wwi)
Donauwörth  - Heuer hat ja der gute Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören, erhebliche Unterstützung durch das Rauchverbot in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden erhalten. Seit Dienstag gilt bekanntlich in Bayern das in Deutschland schärfste Gesetz dazu. Die ersten Erfahrungen damit scheinen durchwachsen zu sein. weiterlesen ...

Wirte boykottieren Rauchverbot ( Lübecker Nachrichten/ Presseportal.de)
Lübeck (ots) - Seit Jahresanfang gilt in Schleswig-Holsteins Gastronomie offiziell das Nichtraucherschutzgesetz - doch im Kreis Segeberg proben gleich mehrere Wirte offen den Aufstand: Sie boykottieren das Rauchverbot und lassen ihre Gäste einfach weiter qualmen.  Das berichten die Lübecker Nachrichten (Sonntagsausgabe). weiter ...

Rauchverbot bereitet auch Brauern Sorgen - Umsatzeinbußen befürchtet (TV Aktuell)
Das strikte Nichtraucherschutzgesetz in Bayern bringt auch die Brauwirtschaft im Freistaat unter Druck. Betroffen von dem Rauchverbot seien vor allem Wirtshäuser und Eckkneipen mit einem im Vergleich zu Speisegaststätten traditionell größeren Bierausschank, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, Lothar Ebbertz, der Deutschen Presse-Agentur dpa in München. Originalartikel weiterlesen ...

Jetzt rauchen die Köpfe (taz.de, Artikel von Lars Gaede)
Raucherlöcher, geschlossene Gesellschaften, rollende Raucherräume: Mit kreativen Lösungen versuchen Wirte das Rauchverbot umzusetzen - oder zu umgehen. Als in Niedersachsen das Rauchverbot in Kraft trat, wusste Michael Windisch, dass er reagieren musste. So ließ er direkt neben der Eingangstür seines Ausflugslokals in Goslar drei Löcher in die Fachwerkwand schlagen - zwei kleinere für die Arme und ein größeres darüber für den Kopf. weiterlesen ...

Eine zündende Idee (sueddeutsche.de, Artikel von Torsten Landsberg)
Münchner Wirte überlegen, das Rauchverbot mit Vereinsgründungen zu umgehen. Währenddessen dürfen Logen-Gäste in der Allianz Arena ungestört weiterqualmen.
In der Sendlinger Eckkneipe "Bei Dagmar" scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Hans Klein steht hinter der Theke und unterhält sich mit seinen Gästen, die genüsslich an ihren Zigaretten ziehen, als sei das Rauchverbot eine Legende. weiterlesen ...

Rauchverbot in NRW teilweise verfassungswidrig?
(Bürgerzeitung Köln, ein Artikel von Helmut Rohe)
Das Rauchverbot in Gaststätten in NRW ist teilweise verfassungswidrig. Das Grundgesetz ist geprägt von dem Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit für Jedermann, solange nicht die Rechte anderer verletzt werden. Dieses Grundrecht gilt gleichermaßen und gleichrangig für Raucher und für Nichtraucher. weiterlesen ...