Pressemeldungen (15.-20.01.08)

Nicht alle Wirte beugen sich dem Rauchverbot  (Münchner Merkur, Dorfener Anzeiger)
Dorfen – Das ,,Wiazhaus" am Unteren Markt ist eines der letzten Rebellennester der Raucher in Bayern. Dort darf trotz Nichtraucherschutzgesetz nach Herzenslust gequalmt werden. Wirt Hans Melnytschuk will das so lange durchziehen, ,,bis ich zusperren muss".   
Als ,,massiven Eingriff in die persönliche Freiheit" sieht Melnytschuk das Rauchverbot. In seinem Lokal sind nur Stammgäste, kaum ein Fremder verirrt sich einmal dorthin. Und 99 Prozent seiner Gäste rauchen. ,,Da stellt sich niemand raus ins Freie", sagte der Wirt im Brustton der Überzeugung ­ und die am Stammtisch sitzenden Kartenspieler ziehen an der Kippe und nicken zustimmend.  weiterlesen ...

Klagewelle gegen Rauchverbot kommt (RP-Online)
München (RPO). Den deutschen Gerichten droht wegen des Rauchverbots eine Klagewelle. Immer mehr Wirte und Betreiber von Diskotheken wollen nach Angaben Rauchverbot beschäftigt Zünfte (Badische Zeitung online, Artikel von Simone Höhl )
Qualmende Grauzone: Schon wieder wird übers Nichtraucherschutzgesetz diskutiert. Nur diesmal geht es nicht um die Lokale, sondern um die Festhallen. Denn Fasnacht steht an, und damit eine harte Probe für das Rauchverbot. Das wird in der Region ganz unterschiedlich umgesetzt. Einige Narrennester setzen es sogar aus. Nach dem Gesetz können Gemeinden in ihren Hallen bei "besonderen Veranstaltungen" eine Ausnahme machen. Fasnacht ist eine besondere Veranstaltung, da sind sich die Narren sicher.  weiterlesen ..

Senator Nagel pfeift auf das Rauchverbot (Hamburger Abendblatt, rek)
Hamburgs wohl bekanntester Pfeifenraucher, Innensenator Udo Nagel (parteilos), hat eine Lücke im Nichtraucherschutzgesetz für sich entdeckt, die es ihm ermöglicht, auch weiterhin in seinem Büro in der Innenbehörde seinem Laster zu frönen. Er deklarierte kurzerhand sein Senatorenzimmer zum Raucherzimmer. Vorbildlich? Zumindest legal. Denn die Umsetzung des Gesetzes liegt in der Hand einer jeden Behörde selbst, sagt Senatssprecher Christof Otto. In der Innenbehörde ist die folgende Regelung getroffen worden: Grundsätzlich gilt ein Rauchverbot. weiterlesen ...

Rauchverbot: Die ersten Kneipen schließen (WELT ONLINE, Ini)
Wirte in Lüneburg und Osnabrück geben auf - Behörden verhängen Bußgelder und sprechen Verwarnungen aus
Hannover/Göttingen - Das Rauchverbot in Kneipen und Restaurants bereitet den niedersächsischen Kommunen wenig Probleme. Wie eine dpa-Umfrage ergab, haben die Gemeinden allerdings vereinzelt Verwarnungen ausgesprochen oder Bußgelder verhängt. Der seit dem 1. November geltende Nichtraucherschutz wird vielerorts nicht mit verstärkten Kontrollen überprüft. Meist würden die Behörden erst nach Beschwerden von Gästen aktiv, hieß es. "Die Gemeinden gehen noch sehr gnädig mit betroffenen Wirten um", bestätigte Rainer Balke, Geschäftsführer des Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Niedersachsen. "Das Rauchverbot vernichtet jedoch Existenzen", betonte Balke. Der Verband hat deshalb Ende November eine Volksinitiative gegen das neue Gesetz gestartet. weiterlesen ...

Tabakwaren-Fachhändler leistet Widerstand gegen das Rauchverbot in Bayern

(DTZ - online)
FÜRSTENFELDBRUCK (DTZ/da). „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“ Jener Sponti-Spruch aus den 70-er Jahren, als Aufforderung zum Widerstand gegen die Politik und das Establishment gedacht, ist heutzutage, wo ein Verbot das nächste jagt, aktueller denn je. Einer, den die neue und massive Verbotspolitik tierisch aufregt, ist Thomas Huber aus Fürstenfeldbruck. Der 42-jährige Tabakwaren-Fachhändler, dessen Fachgeschäft im November 2008 das 100-jährige Firmenbestehen feiert, hat das seit dem 1. Januar geltende totale Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie aufs Korn genommen. weiterlesen ...

Deutsche qualmen weniger für den Fiskus
(FOCUS hut/AP)
Die Einnahmen aus der Tabaksteuer sind auch 2007 gesunken. Hoch im Kurs stand offenbar Pfeifentabak, wie ein Blick in die Zahlen zur Tabaksteuer zeigt.
Der Fiskus kassierte weniger Tabaksteuer. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der versteuerten Zigaretten um 2,1 Prozent auf 91 Milliarden Stück gesunken. Die Menge des versteuerten Tabakfeinschnitts verringerte sich um 1,4 Prozent auf 22 381 Tonnen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag berichtete. Ein wahre Renaissance erlebt die gute, alte Pfeife: Hier wurde 74,5 Prozent mehr Tabak abgesetzt als 2006 – insgesamt 1609 Tonnen. Auch Zigarren und Zigarillos standen hoch im Kurs: Hier wurden mit 6519 Millionen Stück rund 17,6 Prozent mehr versteuert. weiterlesen ...