Pressemeldungen 25.-28.01.08

Wirte setzen nur noch die Hälfte um (Lübecker Nachrichten)
Lübeck - Vier Wochen nach Start des Rauchverbots in der Gastronomie beklagt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Schleswig-Holstein einen dramatischen Umsatzeinbruch. "Im Vergleich zum Vorjahr haben wir ein Minus von 40 Prozent", sagt Peter Bartsch, Dehoga-Präsident im Norden.
Besonders prekär sei die Situation in den klassischen Stammtisch-Kneipen.: "Dort sind zahlreiche Gäste schmollend zu Hause geblieben."  weiterlesen ...

Nichtraucherschutz: Ohne Rauch geht’s auch! (WELT ONLINE, von Carola Reimann, Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Fraktion)
Seit Anfang des Jahres gilt in acht Bundesländern und allen öffentlichen Gebäuden des Bundes ein striktes Rauchverbot. Zwar sorgen zahlreiche Verstöße in der Gastronomie nach wie vor für Schlagzeilen. Bald aber wird das Rauchverbot zum Alltag gehören. Ein großer Gewinn für die Lebensqualität nicht nur des öffentlichen Raums.
Im Jahr 2006 beschlossen einige Abgeordnete meiner Fraktion und ich, noch einmal eine Initiative zum Schutz vor Passivrauchen zu starten. Mehrere in den vorhergehenden Legislaturperioden gestartete Initiativen waren in der Vergangenheit jedoch gescheitert.  weiterlesen ...

Städte wollen mehr Kontrollen (STUTTGARTER NACHRICHTEN, dpa/lsw)
Stuttgart - Das umstrittene Nichtraucherschutzgesetz erhitzt auch ein halbes Jahr nach seiner Einführung weiter die Gemüter in Baden-Württemberg. Mehrere Städte melden einen Anstieg der Verstöße gegen das Rauchverbot und haben angekündigt, die Kontrollen in den Gaststätten und Kneipen zu verschärfen. Drei Kneipenwirte aus Mannheim, Schwetzingen und Tübingen haben inzwischen beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde gegen das Rauchverbot eingelegt. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) warnt vor "existenzbedrohlichen Schwierigkeiten" für kleine Bars und Kneipen. Die drei staatlichen Spielbanken verbuchen seit August deutlich weniger Einnahmen als zuvor. weiterlesen ...

Der Bierkonsum sinkt (Darmstädter Echo, ste)
Empfang: Pfungstädter Brauerei beklagt Rauchverbot, FDP-Politiker Steuerreformen
PFUNGSTADT. Die Auswirkungen des Nichtraucherschutzgesetzes bekommt auch die Pfungstädter Brauerei zu spüren. Allein im Dezember sei der Fassbierverkauf um zehn Prozent zurückgegangen, erklärte Geschäftsführer Ulrich Schumacher während des Neujahrsempfangs des Unternehmens vor zahlreichen Gästen im historischen Maschinenhaus auf dem Firmengelände. Grund für den Rückgang seien die Einbußen in den Gastronomien. Wegen des Rauchverbots würden dort Einbußen zwischen zehn und 20 Prozent verzeichnet.  weiterlesen ...

Streit ums Rauchverbot (WELT ONLINE, AP/CN)
Ermittlungen gegen Schmidt werden eingestellt
Der frühere Bundeskanzler Schmidt und seine Frau haben gegen das Rauchverbot verstoßen – müssen aber keine Konsequenzen fürchten. Die Staatsanwaltschaft Hamburg stellt die Ermittlungen ein. Die Schmidts hatten in einem Theater geraucht – die Betreiber der Einrichtung finden das gar nicht schlimm.
Eine Pleite hat eine Nichtraucherinitiative erlitten, die mit einer Anzeige gegen den dauerrauchenden Altbundeskanzler Helmut Schmidt (89) und seine Frau Loki (88) vorgehen wollte: Die Nichtrauchergruppe aus Wiesbaden hatte die beiden bei der Hamburger Staatsanwaltschaft angezeigt, weil das Ehepaar Schmidt sich das Rauchen in der Öffentlichkeit nicht verbieten ließ.  weiterlesen ...

Ein Aschenbecher für Helmut Schmidt (FAZ, Artikel von Frank Pergande)
25. Januar 2008 Das Hamburger Gesetz zum Schutz der Nichtraucher treibt immer neue Blüten. Jetzt hat die Nichtraucherinitiative Wiesbaden Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet – gegen Hannelore, genannt Loki, und Helmut Schmidt. Anlass war ein Foto, das beide im Fährhaus Winterhude bei einem Neujahrsempfang rauchend zeigt. „Die beiden rauchen immer wieder rücksichtslos im Beisein Unbeteiligter“, heißt es zur Begründung. Und weil beiden trotz Rauchverbots ein Aschenbecher gereicht wurde, geht es nun auch gegen das Fährhaus selbst. weiterlesen ...

Schischa-Bar in letzten Zügen (Frankenpost, von Jochen Herpichund Alexander Wunner)

Wasserpfeifen-Lokal in der Sutte leidet besonders unter dem Nichtraucherschutzgesetz

Kulmbach – Die Betreiber von Schischa-Bars stellt das Rauchverbot seit 1. Januar vor große Probleme. Nicht jeder hat einen „abgrenzbaren Raucherraum“. Und vor der Tür ist es nun mal unmöglich, bei einer Wasserpfeife zu chillen. Für die „Flower Shisha Bar“ in Kulmbach könnte das Rauchverbot existenzgefährdende Konsequenzen haben.
In der Sutte prangt ein beleuchtetes Schild: „Flower Shisha Bar, täglich geöffnet ab 18 Uhr.“ Tritt der erwartungsvolle Gast ein, wird ihm schnell beschieden, dass das Rauchen einer arabischen Wasserpfeife, der Schischa, hier leider behördlich untersagt sei. Ein Einfall von Karl Valentin? Nein, erklärt Pächterin Seda Atasoy: „Unsere Bar gilt als Gaststätte und fällt somit unter das Gesundheitsschutzgesetz.  diesen Artikel weiterlesen ...

Die Wirte in der Region atmen auf
Bilanz: Das Rauchverbot steigert die Flirtchancen
( Augsburger Allgemeine, von Lea Thies)
In Woche vier des Nichtraucherschutzgesetzes ziehen die Wirte vorsichtig Bilanz: Es ist für viele nicht so schlimm gekommen, wie vermutet. Die Umsätze seien nicht wie befürchtet eingebrochen, sagen einige. Dass in den Gaststätten weniger los ist, liege an der Sauren-Gurken-Zeit zwischen Silvester und Fasching.
"Die Raucher nehmen das Verbot gut an, gehen freiwillig zum Rauchen nach draußen", sagt Harry Winderl vom Thorbräukeller. Das gleiche haben Leo Dietz ("Peaches", "Deed's"), Werner Bahrmann ("Barfly), Franz Fischer ("Thalia Kaffeehaus") festgestellt. Auch, dass einige Nichtraucher nun häufiger weggehen. weiterlesen ...