Wir sind gegen ein Rauchverbot in der Gastronomie

Dieter H. Kasimir aus München (Lebemann zu Schwabing) schrieb uns am 26.01.08

Rauchverbot in Gaststätten - das Ende von Freiheit und Kultur!

Das Rauchverbot in Gaststätten ist ein furchtbarer Schlag ins Gesicht jedes richtigen Genießers! Das Ende von Kultur und Toleranz, möglicherweise sogar der Anfang vom Ende aller menschlichen Zivilisation! Schlechte Aussichten für Freiheit und Kultur in Europa. Ein dunkles, elendes Zeitalter beginnt!

Da verbringt man angenehme Stunden in einem edlen Restaurant und dann darf man zum Digestif keine vortrefflich duftende Pfeife oder eine schöne, aromatische Zigarre rauchen. Wo bleibt da der wahrhafte Genuss? Wo das geschmackvolle Vergnügen des gehobenen Connaisseurs? Ganz zu schweigen von ernsthafter, intellektueller Debatte und Diskussion, die ohne den, die geistigen Fähigkeiten beflügelnden, Tabakgenuss generell undenkbar sind.

Soll man nun, wie weiland als Schulbub, vor die Türe gehen und dort rauchen? Für die schnelle Zigarette mag das vielleicht noch angehen, aber was ist mit einer wohlriechenden Pfeife oder einer eleganten Zigarre? Diese beiden rauchen bekanntermaßen deutlich länger. Man lässt doch nicht viel Geld in feinen Restaurants, um dann den halben Abend in der Kälte stehend vor der Tür zu verbringen.

Warum nicht umgekehrt? Warum schickt man nicht, anstatt der Raucher, die Nichtraucher vor das Restaurant ins Freie? Dort finden diese Mitleid erregenden Menschen doch alles, was sie suchen: Ruhe und frische Luft! Von wahrem Genuss und intensiver Sinnlichkeit haben diese zumeist griesgrämigen Leute doch ohnehin oft keine Ahnung. Nicht den Rauchern das Rauchen verbieten, sondern den Nichtrauchern den Besuch in Gaststätten verwehren - das sollte ab sofort das Gebot der Stunde sein!

Ähnlich verhält es sich in Bars und Kneipen. Wie soll man in einem gemütlichen Pub ein leckeres Guinness, zusammen mit einem schönen Whisky genießen, wie die wohlige Wärme der uralten Destillate geruhsam in sich aufnehmen können, ohne dazu eine anständige Portion herrlich duftenden Tabaks langsam verglimmen zu lassen? Kultivierter, erquicklicher Genuss und heimelige Behaglichkeit sind so absolut unmöglich!

Gaststätten waren durch viele Jahrhunderte und sind bis heute die wichtigsten Träger der Kultur, nicht nur der abendländischen. In Wirtshäusern wurden große Werke der Kunst, Literatur und Musik geboren, wurden Revolutionen erdacht und begonnen, werden wichtige Geschäfte und große Politik gemacht. All dies beflügelt und allein getragen von Duft und Wirkung wohlriechender Tabakblätter und edler Tropfen.

Waren Sie schon in einer Gaststätte, seit das Rauchverbot in Kraft ist? Was findet man dort? Verbitterte, dumpf vor sich hin vegetierende Nichtraucher, mürrisch und empfindungslos verharrend in der für diese einsamen Menschen leider oft so typischen Genuss-, Körper- und Konsumfeindlichkeit. Man vernimmt keine heiteren Gespräche, kein Lachen, im Gegenteil: Die herrschende Stimmung ist durchwegs mit der einer Trauerfeier zu vergleichen! Freiheit, Kultur und Vergnügen sind verweht. Wo sollen auch Esprit, Heiterkeit und geistige Höhenflüge herkommen, wenn göttlicher Duft und einzigartige Wirkung aromatisch verglimmender Tabakblätter fehlen?

Ein Leben ohne Tabak ist möglich, jedoch vollständig sinnlos und vergeudet! Raten Sie also Ihren Freunden und Ihrer Familie sofort mit dem Tabakgenuss zu beginnen, damit auch diese bedauernswerten Menschen den Zenit menschlicher Schaffens- und Schöpfungskraft erreichen können und endlich erhabene, intensivierte Sinnenfreude als vollkommenes Labsal für ihre geschundene Seele erfahren dürfen!