Pressemeldungen (25.-28.02.08)

Niedersachsens Gastronomen gehen auf die Straße
(DER TAGESSPIEGEL, Artikel von Britta Schultejans)
2000 Gegner des Rauchverbots protestierten in Hannover. Darunter viele Gastwirte, die ihre Existenz bedroht sehen. Während die Wirte sauer sind, zeigen sich ihre Gäste jedoch friedlich. Nur wenige Bußgelder wurden bislang fällig. Darunter - überraschenderweise - die meisten zu Lasten der Wirte selbst, die auf die Kippe partout nicht verzichten wollen. weiterlesen ...

Keine Ausnahme beim Rauchverbot – Demo in Lübeck (HL-live,SHL/red.)
200 Lübecker Wirte und Kneipengäste gingen am Nachmittag auf die Straße und zogen durch die Innenstadt, um gegen das Rauchverbot zu demonstrieren, weil sich die Wirte in ihrer Existenz bedroht sehen. Genutzt hat es zumindest heute nichts: Schleswig-Holsteins Gaststätten bleiben weiterhin, wie im seit Jahresbeginn geltenden Nichtraucher-Schutzgesetz festgelegt, rauchfreie Zonen. Das entschied am Mittwochnachmittag der Kieler Landtag. weiterlesen ...

Rauchverbot! Entwöhnungskurse überfüllt
(Hamburger Abendblatt, Von Christin Matthies und Vanessa Seifert)
Wer will schon gleich an die Luft gehen? Seit Rauchen nur noch draußen vor der Tür erlaubt ist, wollen immer mehr Hamburger ihr Laster aufgeben: Die Nachfrage nach Entwöhnungskursen ist nach Angaben von Ärzten und Therapeuten in der Hansestadt seit dem 1. Januar um mehr als 50 Prozent gestiegen. "Statt bisher zwei Kurse bieten wir jetzt fünf an", sagt Professor Rainer Thomasius vom Universitätsklinikum Eppendorf (UKE). "Und die Plätze reichen immer noch nicht aus, um alle Interessenten unterzubringen." weiterlesen ...

Augsburg: Raucher erobern sich ihre Kneipen zurück
(Augsburger Allgemeine, Artikel von Lilo Murr)
Immer mehr Wirte holen in Augsburg die Raucher in ihre Bierlokale zurück. "Ich hatte keine Wahl", sagt Thomas Kränzle, Chef des "Bierbrunnen" in der Ludwigstraße. Als Anfang 2008 das Rauchverbot kam, zeigten ihm 60 Prozent seiner Gäste die kalte Schulter. Kränzle stand kurz vor der Pleite. In den ersten Wochen, als er das Gesetz noch recht locker handhabte, musste er sich auch noch mit Beschwerden von Nichtrauchern herumschlagen. Ende Januar machte der 45-Jährige dann Nägel mit Köpfen und gründete den "Verein zur Förderung der Geselligkeit". Dieser hat inzwischen 1349 Mitglieder. weiterlesen ...