Meldungen aus der Presse (29.02.-03.03.)

Schonfrist für widerspenstige Raucher läuft ab (WELTOnline, Simone Meyer)
Die ersten Wirte sollen zahlen: Bezirk Nord verschickt fünf Bußgeldbescheide, Altona plant sieben.

Der kleine weiß-rote Aufkleber mit der Zigarette klebt schon nicht mehr an der Bürotür. Innensenator Udo Nagel (parteilos) darf seit heute offiziell nicht mehr in seinem Dienstzimmer rauchen. Nach Inkrafttreten des Passivraucherschutzgesetzes hatte Nagel sein Büro zum Raucherraum erklärt. Doch seit dem 1. März gilt das Rauchverbot auch im Rathaus in der beschlossenen Härte. Die Schonfrist ist abgelaufen, auch die uneinsichtigen Raucher in Hamburger Kneipen und Restaurants sehen fortan mehr als den erhobenen Zeigefinger. Gäste müssen mit Bußgeldern von 20 bis 200 Euro rechnen, wenn sie sich trotz des Verbots eine Zigarette anstecken. weiterlesen ...

Das Rauchverbot stinkt den Wirten im Landkreis
(Schwäbische Zeitung online)
KREIS LINDAU - Rauchverbot, die hohe Mehrwertsteuer und schwierige Regelungen für Saisonarbeiter aus Osteuropa machen den hiesigen Wirten zu schaffen.
Das war das Ergebnis einer langen Jahreshauptversammlung des bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG).
Finanziell sehen die Gastwirte die derzeitige Lage mit gemischten Gefühlen: "Immerhin 44 Prozent aller Gaststätten und Hotels im Landkreis haben die vergangene Saison als erfolgreich bewertet", resümiert Wolfgang Marte, der Vorsitzende des örtlichen BHG. Trotzdem ist insgesamt ein kleines Minus von 2,9 Prozent bei den Wirten herausgekommen. "Das liegt vor allem an der höheren Mehrwertssteuer und den gestiegenen Energiekosten. weiterlesen ...

DFB-Präsidium : Rauchverzicht in Fußball-Stadien
(Die ZEIT, sba/dpa)
Kippe aus im Stadion - zumindest bei Länderspielen und Pokalfinals. So lautet die Forderung des DFB zur Diskussion um Rauchverbot in Fußballstadien. Bei Bundesligaspielen sollen hingegen weiterhin die Bedingungen des Gastgeber-Vereins gelten. Klare Forderung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB): "Unser Ziel ist es, dass bei unseren Heimländerspielen und bei den DFB-Pokalendspielen in Berlin möglichst nicht mehr geraucht wird", erklärte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach am Freitag. weiterlesen ...

Bayern: Findige Wirte umgehen Rauchverbot
(Nachrichten.at/ apa)
Mit der Durchsetzung des totalen Rauchverbots in der bayerischen Gastronomie ist die Staatsregierung vorerst am Einfallsreichtum der Wirte gescheitert. Bayernweit haben sich nach Angaben des Vereins zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur (VEBWK) rund 1500 Wirtshäuser in Raucherclubs umgewandelt oder bieten geschlossene Gesellschaften an - viele davon sieben Tage die Woche.  diesen Artikel weiterlesen ...

Nichtraucherschutz: Das Gesetz der Gleichgültigen
(Stern, Artikel von Tonio Postel)
Seit dem 1. Januar gilt auch in Hamburg das Nichtraucherschutzgesetz. Theoretisch. Denn in vielen Einraum-Bars und -Kneipen der Hansestadt regiert weiter der Qualm. Die Umsetzung des Gesetzes, dessen Toleranzzeit heute ausläuft, erweist sich als schwierig.
Wer dieser Tage durch Hamburgs Bars streift, für den wird der Begriff Atemnot kein Fremdwort bleiben. Dass hier seit fast genau zwei Monaten überall dort ein Rauchverbot gilt, wo Bars, Lokale und Restaurants nicht über einen räumlich abgetrennten Raucherraum verfügen, wird mancherorts schlicht ignoriert. Zum Beispiel in der Café-Bar "Yoko Mono", im Karolinenviertel.
Diesen Artikel weiterlesen ...