Pressemeldungen (19.-23.05.08)

Immer mehr hören auf (FOCUS online, cb/AP)
Trotz des Streits über die neuen Rauchverbote sieht sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, in ihrem strikten Kurs bestätigt. Immer mehr Raucher verzichten. In den ersten fünf Monaten seit der Einführung hätten Umfragen zufolge schon 15 Prozent der Raucher die Zigaretten aufgegeben, 16 Prozent hätten ihren Konsum eingeschränkt und 14 Prozent hätten sich das Aufhören fest vorgenommen. weiterlesen ...

Wirte können Rauchverbot doch nicht umgehen
(Aachener Zeitung, wg)
Düsseldorf. NRW rudert bei der geplanten Aussetzung des Rauchverbots für Kneipen mit Filteranlagen zurück. Ausnahmen vom Rauchverbot könne es nur geben, wenn Filter bei krebserregenden Stoffen in der Luft den "Grenzwert Null erreichen", hieß es in der Staatskanzlei. "Die gibt es nicht." och am Vortag hatte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) einen Pilotversuch angekündigt, wonach alle Eckkneipen mit Filteranlagen für zwei Jahre vom ab 1. Juli geltenden Rauchverbot befreit werden sollten. weiterlesen ...

Doch keine Ausnahmen beim Rauchverbot? (WDR, Conny Crumbach)
Rauchen in Einraumkneipen nach dem 1. Juli - das sollte im Rahmen eines Tests von Luftfiltern weiter möglich sein. Der Modellversuch des Gesundheitsministeriums wurde jetzt von der Staatskanzlei auf Eis gelegt. Die Suche nach Ausnahmen geht aber weiter. weiterlesen ...

Neuss: Unklarheit zum Rauchverbot (Westdeutsche Zeitung, Miriam Drescher)
Dehoga und Wirtschaftsförderung klären über das Nichtraucherschutzgesetz auf. Neuss. Es wird ernst für die Gastwirte: Ab 1. Juli gilt das Nichtraucherschutzgesetz auch für Bars, Kneipen und Restaurants in Nordrhein-Westfalen. Doch was ab 1. Juli genau für wen gilt, ist auch sechs Wochen vor Inkrafttreten des Gesetzes nicht klar.
"Grundsätzlich geht es am 1. Juli für alle los", sagt Thorsten Hellwig von dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Nordrhein. "Und daran sollte sich auch jeder orientieren." Mit der städtischen Wirtschaftsförderung lädt der Verband, der ab 26. Mai an der Hammer Landstraße 45 seinen Sitz hat, zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Nichtraucherschutzgesetz ein. weiterlesen ...

Casinos bleiben die Spieler weg
(Pforzheimer Zeitung, Andreas Fiegel)
STUTTGART/BADEN-BADEN. Die Umsätze von Deutschlands Spielbanken sind in den vergangenen Jahren nach und nach zurückgegangen. Für dieses Jahr erwartet die Branche gar einen zweistelligen Umsatzeinbruch.
"Faites votre jeu" – der freundlichen Aufforderung der Croupiers, sein Spiel zu machen, kommen in den staatlichen Casinos zwischen Kiel und Konstanz immer weiniger Menschen nach. Die Folge: geringere Erträge, die auch die öffentliche Hand – Länder und Kommunen – schwer treffen. Die Zahlen für die ersten 100 Tage in diesem Jahr waren so ernüchternd, dass die Deutsche Spielbanken Interessen- und Arbeitsgemeinschaft (Desia) jetzt sogar Alarm schlug. Die Zwischenbilanz lässt für 2008 nichts Gutes erahnen. Im ersten Quartal schrieben die 80 Spielbanken ein Minus von 17,6 Prozent, der Umsatz sank auf 191,6 Millionen Euro (Vorjahr: rund 232,5 Millionen Euro). weiterlesen ...

Baden-Württemberg: Rauchverbot bleibt

(Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung, Viola Hardam)
STUTTGART. Solange das Bundesverfassungsgericht nicht endgültig über das Nichtraucherschutzgesetz entschieden hat, wird das Rauchverbot in Gaststätten in Baden-Württemberg nicht ausgesetzt. So hat das Verwaltungsgericht Stuttgart geurteilt und damit den Eilantrag eines Gaststättenbetreibers abgelehnt, dem die Lizenz entzogen worden war, weil er gegen das Rauchverbot verstoßen hatte. Nach dem Nichtraucherschutzgesetz des Landes sei das Rauchverbot geltendes Recht und müsse eingehalten werden. Das Bundesverfassungsgericht will am 11. Juni in Karlsruhe über drei Verfassungsbeschwerden gegen die Nichtraucherschutzgesetze Baden-Württembergs und Berlins verhandeln. weiterlesen ...