Pressemeldungen (29.05.-04.06.08)

Rauchverbot – Wirte bangen um ihre Existenz
(WELT Online, Artikel von Simone Meyer)
Laut einer Umfrage beklagen Hamburger Wirte nach in-Kraft-Treten des Nichtraucherschutzgesetzes durchschnittlich rund 30 Prozent Umsatzeinbrüche. Bei der besten Lösung für einen effektiven Nichtraucherschutz sind sich die Gastronomen relativ einig: Ihrer Ansicht nach könnte Spanien als Vorbild dienen. Nachdem im Januar das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten ist, beklagen Hamburger Wirte durchschnittlich rund 30 Prozent Umsatzeinbrüche. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) hervor, an dem sich 150 Mitgliedsbetriebe beteiligten. Immerhin 88 davon sehen ihre Existenz gefährdet. weiterlesen ...

Gericht kippt das Rauchverbot nicht  (Landeszeitung, Lüneburg)
Restaurant-Chef argumentiert mit Umsatzeinbußen - Lüneburger Gastronomen machen unterschiedliche Erfahrungen.
Die Abtrennung eines Raumes für Raucher ist für einen Wirt aus dem Oldenburgischen, wie er sagt, aus baulichen wie finanziellen Gründen nicht machbar. Er wollte vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg eine einstweilige Anordnung gegen das Rauchverbot in Gaststätten erreichen, das Verbot aufgrund von Umsatzeinbußen kippen. Das Gericht lehnte ab. Nun unterlag der Restaurant-Chef auch mit seiner Beschwerde am Oberverwaltungsgericht Lüneburg. Für den 13. OVG-Senat ist damit die einstweilige Anordnung vom Tisch - für Lüneburger Gastronomen das Problem aber nicht vom Tresen. Auch hier gibt es Wirte, die mit dem seit sieben Monaten geltenden Niedersächsischen Nichtraucherschutzgesetz negative Erfahrungen gemacht haben - andere aber auch positive. weiterlesen ...

Miese Stimmung bei den Kneipiers (Kölnische Rundschau, Hermann Steveker)
Das Rauchverbot und hohe Betriebskosten lassen die Umsätze und Gewinne schwinden. Gaststätten und Restaurants zählen deutlich weniger Gäste und geben dem neuen Gesetz dafür die Hauptschuld.
KÖLN. Die neuen Nichtrauchergesetze sowie kräftig steigenden Energie- und Betriebskosten lassen die Stimmung unter den Gastronomen in Deutschland erheblich absacken. Etwa die Hälfte der Betriebe rechnet für diesen Sommer damit, dass die Erträge sinken, wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) nach einer Befragung von 3000 Unternehmen im April und Mai mitteilte. Im Vorjahr hatte nur etwa jeder dritte Betrieb eine ähnlich schlechte Prognose für die Sommermonate gestellt. Gerade mal 17 Prozent der Gastronomen glauben noch an höhere Erträge in den kommenden Wochen (Vorjahr 26,6 Prozent). weiterlesen ...

Demonstration gegen das Rauchverbot "Nie mehr CSU!" 
(Sueddeutsche, Artilkel von Claudia Wessel)
Sehr viel weniger Menschen, als vom Veranstalter erwartet, haben gegen das Rauchverbot in bayerischen Gaststätten demonstriert - die zeigten sich jedoch vehement.
"Alles unter tausend Teilnehmern ist ein Flop", hatte Heinrich Kohlhuber, der Landesgeschäftsführer des Vereins zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur (VEBWK), vor der Demonstration gegen das bayerische Rauchverbot gesagt. Am Sonntag zur fraglichen Stunde auf der Theresienwiese waren es nach Polizeiangaben etwa 500 Frauen und Männer, die ihren Protest gegen die strikte Regelung Ausdruck verleihen wollten. Der Verein hatte zur Kundgebung aufgerufen, um gegen die "sinnlose Bürokratie" zu demonstrieren, die das Gesetz, das seit dem 1. Januar in Kraft ist, mit sich bringe.  weiterlesen ...