Aus der Presse (16.-25.06.08)

IHK fordert zeitnahe Entscheidung beim Rauchverbot  (MVregio, mv/sn)
Die Gastronomiebetriebe - vor allem die rund 80.000 Einraumkneipen in Deutschland - leiden unter den strengen Nichtraucherschutzgesetzen. Das belegt eine aktuelle Sonderumfrage der Industrie- und Handelskammern. Die Wirte laufen Sturm. Drei von ihnen sind sogar vor das Bundes- verfassungsgericht gezogen. Aus Karlsruhe wird bis Ende Juli eine "wegweisende" Entscheidung erwartet. "Fast jeder zweite gastronomische Betrieb (48 Prozent) beklagt Umsatzeinbußen seit Einführung des Rauchverbots. Dabei sind Ein-Raum-Gaststätten besonders betroffen, weil sie die Forderungen nach abgetrennten Räumen für Raucher nicht erfüllen können", kritisiert Klaus-Michael Rothe, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin, die gegenwärtige Situation. Bundesweit gaben nachweislich die ersten Gaststätten ihr Geschäft aus diesen Gründen bereits auf. Auch Brauereien und der Getränkegroßhandel klagen über deutliche Umsatzeinbußen. weiterlesen ...

Rauchfrei in den Sommer (Kölnische Rundschau)
Am 1. Juli brechen auch für die Gaststätten in Nordrhein-Westfalen neue Zeiten an: Raucher werden vom kommenden Dienstag an in Extra-Räume verbannt - oder vor die Tür. Was gibt es bei dem neuen Gesetz zu beachten? Am 1. Juli brechen auch für die Gaststätten in Nordrhein-Westfalen neue Zeiten an: Raucher werden vom kommenden Dienstag an in Extra-Räume verbannt - oder vor die Tür, wenn es keine eigens ausgewiesenen Räume in einer Gaststätte gibt. Die zentralen Punkte des NRW-Nichtraucherschutzgesetzes: weiterlesen ...

Ab 1. Juli tritt Rauchverbot für Gaststätten in NRW in Kraft (Westfälische Nachrichten)
Düsseldorf – Am 1. Juli brechen auch für die Gaststätten in Nordrhein-Westfalen neue Zeiten an: Raucher werden vom kommenden Dienstag an in Extra-Räume verbannt. Derzeit darf nur in NRW und in Thüringen noch in allen Kneipen und Restaurants gequalmt werden. Was für Gesundheitspolitiker eine kleine Revolution ist, lässt Wirte um ihre berufliche Existenz bangen. In Ländern, in denen das Rauchverbot in Kneipen schon gilt, beklagen sie Umsatzeinbußen zwischen 20 und 40 Prozent. Über Jahrhunderte genossen Raucher den Grundsatz: Freies Qualmen für freie Bürger. Jetzt wird erstmals dem Schutz der Nichtraucher Vorrang eingeräumt. Hoffnungen der Wirte, ein Schlupfloch im NRW-Gesetz zu finden, haben sich vorerst zerschlagen. weiterlesen ...

Rauchverbot im Coffeeshop (Frankfurter Rundschau, Britta Kuck)
Noch eine Woche können Cannabis-Liebhaber in niederländischen Coffeeshops entspannt ihre Joints rauchen. Dann ist Schluss: Vom 1. Juli an ist auch in den Niederlanden das Rauchen in Gaststätten verboten. Die 750 Coffeeshops im Land bilden keine Ausnahme.
Das neue Gesetz verbietet das Rauchen von Tabak - und somit auch von tabakhaltigen Joints. Haschisch und Marihuana darf in Coffeeshops aber weiterhin pur, also ohne Tabak, geraucht werden. Denn dabei entsteht weniger Rauch, der - und das ist das Entscheidende - nicht so gesundheitsgefährdend sein soll wie Tabakqualm.
Doch nur jeder fünfte Gast raucht nach Schätzungen von Coffeeshop-Mitarbeitern seinen Joint pur. Den meisten sei das zu stark. weiterlesen ...