Pressemeldungen (02.-06.07.08)

Wie man das Rauchverbot umgeht - "Consortium" dem Kulturverein "Aion" beigetreten
(Harburger Anzeigen und Nachrichten, Claudius Ossig)
Harburg. "Aion" heißt das (Über-)Lebenselixier für die Harburger Kulturkneipe "Consortium". Als wegen des Rauchverbots die Stammgäste wegblieben, trat die Inhaberin und Geschäftsführerin der Traditionsgaststätte an der Neuen Straße, Ulrike (genannt Ulli) Schweer, dem gemeinnützigen Verein bei. Seit 1. Juni dürfen die Gäste der Begegnungsstätte "Consortium" nun beim Bier wieder rauchen allerdings gibt es feste Regeln. weiterlesen ...

Rauchverbot: "Es geht nicht um die Raucher" (Münstersche Zeitung, Ralf Heimann)
MÜNSTER Zu Holger Schulz kommen Menschen, die wollen, aber nicht können. In seiner Nichtraucherwerkstatt hilft er Rauchern, von der Zigarette loszukommen. Die Medienberichte über das Rauchverbot seien dabei nicht immer hilfreich gewesen, sagt er. MZ-Redakteur Ralf Heimann sprach mit ihm darüber. weiterlesen ...

Viel Rauch um nichts? Eine Woche Rauchverbot in NRW (Antenne Düsseldorf)
Knapp eine Woche lang gilt nun das Rauchverbot in Gaststätten in Nordrhein-Westfalen - Zeit für eine kleine Bilanz. Was sind Ihre Erfahrungen? Was hat Ihnen das Nichtraucherschutzgesetzt gebracht? Was hat es Ihnen verwehrt? Wie oft wurde trotzdem noch geraucht? Und wie streng waren die Wirte wirklich? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie ins Gästebuch zur Antenne Düsseldorf Sprechstunde. weiterlesen ...

Mit der Raucher-Streife auf Patrouille (WELT Online, von Sabine Flatau)
Erster Kontrollgang in Friedrichshain: Die meisten Wirte halten Nichtraucherschutz ein. Ein warmer Juliabend an der Simon-Dach-Straße. Die berühmte Kneipenmeile in Friedrichshain ist mehr als belebt. In den Cafés und Restaurants sitzen die Gäste draußen. Auf dem Bürgersteig sind Passanten und Radfahrer unterwegs. Für die meisten hat der Feierabend längst begonnen. Nicht für Burghard von Nell. Der 42-Jährige ist Mitarbeiter des Ordnungsamtes und gehört zum Präventionsteam Jugendschutz und Nichtraucherschutzgesetz. An diesem Abend richten sich die Blicke des Beamten auf die Tische in den Lokalen, auf Aschenbecher und glimmende Zigaretten. Seit 1. Januar 2008 gilt das Rauchverbot in Gaststätten. Nur draußen, im Vorgarten, dürfen sich die Gäste Zigarette oder Pfeife anzünden. Oder in einem abgetrennten Raucherraum. Seit dem 1. Juli kann das Ordnungsamt Bußgelder verhängen, wenn das Gesetz nicht eingehalten wird. weiterlesen ...

Erste Erfahrungen mit dem neuen Nichtraucherschutzgesetz: Umsatzeinbußen in der Bahnhofs-Gaststätte und dem Autohof-Restaurant
(Neue Westfälische, Dieter Schnase)
Bünde. Das Nichtraucherschutzgesetz für Gaststätten ist noch keine Woche in Kraft, da gibt in Bünde es schon erste Erfahrungen, die die Befürchtungen einiger Wirte bestätigen. Aydin Ay, Pächter der Bahnhofs-Gaststätte, bekam am Donnerstagabend einen kleinen Vorgeschmack davon, wie es sich anfühlt, wenn die Gäste ausbleiben."Bei dem Regen hätte ich um 19 Uhr schließen können. Drinnen wie draußen war gähnende Leere." Solange die Sonne lacht, kommen Gaststätten mit Außengastronomie dagegen ganz gut weg. weiterlesen ...

Qualmen, bis der Richter kommt (Neues Deutschland, Martin Kröger)
In Neukölln hat eine Wirtin einen exklusiven Verein gegründet, um das Rauchverbot zu umgehen. Marlies Lange will sich nicht beugen. »Ich habe wegen des Rauchverbots bereits im Februar den Verein Neuköllner Rauchstuben gegründet«, erzählt die Wirtin, die die »Neuköllner Stub'n« im Stadtteil Rixdorf betreibt. Sie will so das Rauchverbot in Gaststätten umgehen: Denn seit dem 1. Juli droht bei einem Verstoß Wirten ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro. Das kümmert Lange jedoch wenig. Weil fast 80 Prozent ihrer Gäste Raucher sind, drohe ihr ansonsten das wirtschaftliche Aus, das wiegt schwerer als jedes Bußgeld. weiterlesen ...