Pressemeldungen (19.10-16.11.08)

Rauchverbot gilt auch für das närrische Volk
(Ostthüringer Zeitung, Mike Finke)
Für Diskussionen haben in den vergangenen Wochen die Nachfragen der Narren aus Bad Lobenstein und Wurzbach gesorgt, die eine Ausnahmegenehmigung vom Rauchverbot haben wollten. "Ausnahmen sind aber denkbar", teilte nun Hansjörg Schönert, Fachdienstleiter "Öffentliche Ordnung" im Landratsamt, auf OTZ-Anfrage mit. Generell besteht in öffentlichen Gebäuden Rauchverbot. "Und das betrifft auch den Wurzbacher Hammersaal", so Schönert. Er verdeutlichte, dass der dortige Saal als auch die Bar nicht so weit von einander getrennt seien, dass dort ein ständiger Luftaustausch auszuschließen ist. weiterlesen ...

Kritik am Gesetzentwurf: Raucherkneipen wollen Imbiss bieten

(Schwäbische Zeitung)
Auch der Entwurf für das neue Nichtraucherschutzgesetz stößt auf Kritik: Die Wirte wollen in Eckkneipen auch einfache warme Speisen anbieten dürfen.Sie wehren sich zudem gegen das geplante hohe Bußgeld bei Gesetzesverstößen. Der Städtetag drängt, auf Schulhöfen keine Raucherecken mehr zuzulassen. weiterlesen ...

Rauchen vor der Kneipe wird ungemütlich
(General Anzeiger, Rolf Kleinfeld)
Bonn. Das Rauchverbot in den meisten Bonner Gaststätten bringt die verbliebenen Raucher in Zugzwang: Entweder tapfer Verzicht üben oder zum Inhalieren vor die Türe gehen. Oder gleich im nächsten "Raucherclub" einkehren? Am Dienstag war eine Ausnahmesituation zum Start des Karnevals. Doch grundsätzlich gilt: Wer Variante zwei wählt und sich mit der qualmenden Kippe vor den Eingang stellt, ist spätestens jetzt - mit Beginn der dunklen Jahreszeit - in einer ungemütlichen Position. weiterlesen ...

Heizpilz-Verbot - Gastwirte fürchten Umsatzeinbrüche
(Berliner Morgenpost, von Andreas Gandzior)
Berliner Gastronomen sehen mit Sorge in die Zukunft. Nach den Einschränkungen durch das Rauchverbot im Inneren ihrer Lokale sollen nun die Heizpilze davor verschwinden. Die Forderung der Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) nach einem stadtweiten Verbot für Heizpilze vor Gaststätten sorgt für schlechte Stimmung. Die Verwaltung prüft rechtliche Möglichkeiten, das Beheizen von Freiflächen im Rahmen des neuen Klimaschutzgesetzes zu untersagen. Die Prüfung soll in Kürze abgeschlossen sein. Unabhängig davon haben fünf Innenstadtbezirke eine gemeinsame Verordnung unterschrieben, die den Einsatz von Heizpilzen ab dem 1. Januar 2009 verbietet. weiterlesen ...

NRW sagt Raucherclubs den Kampf an (Kölnische Rundschau, wgo / rkk)
Das NRW-Gesundheitsministerium hegt erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Vielzahl der Clubs. Die Landesregierung plant deshalb eine Verschärfung des Gesetzes ab 2009. Die Ordnungsämter sollen außerdem verstärkt Kontrollen durchführen.
DÜSSELDORF - Als das Rauchverbot für Gaststätten kam, liefen viele Wirte Sturm. Das Wort vom Kneipensterben machte die Runde. Vor allem die kleinen Eckkneipen, die nur einen Raum haben und somit - leicht einsehbar - keinen eigenen Raucherraum anbieten konnten, sahen ihre Existenz bedroht. Ihnen kam die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts entgegen, andere, die den Platz hätten, einen extra abgetrennten Raum für Raucher einzurichten, entdeckten die Möglichkeiten des so genannten Raucherclubs. weiterlesen ...