Generelles Rauchverbot zuerst mal vom Tisch?

Das generelle Rauchverbot in der Gastronomie ist vom Tisch.
Nach Informationen der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochausgabe) hat sich die große Koalition auf Eckpunkte für einen besseren Nichtraucherschutz in Deutschland geeinigt.
Demnach soll in der Gastronomie eine Flächenobergrenze von 75 Quadratmetern eingeführt werden. Gaststätten ab dieser Größe werden verpflichtet, rauchfreie Zonen einzuführen. In Kneipen oder Restaurants, die weniger groß sind, bleibt das Rauchen generell erlaubt. Das sei eine "praktikable, vernünftige Lösung", hieß es aus Koalitionskreisen.
Aus dem Entwurf eines gemeinsamen Bundestagsantrags von Union und SPD gehe hervor, berichtet die Zeitung weiter, dass die Koalition dass Rauchen in Krankenhäusern, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, in öffentlichen Gebäuden, auf Flughäfen und sogar in Fernzügen verbieten will. Das wäre das Aus für die Raucherwagen bei der Deutschen Bahn.
Zudem plant die Koalition laut "Saarbrücker Zeitung", Jugendlichen unter 18 Jahren das Rauchen zu untersagen und den Verkauf von Zigaretten an unter 18-Jährige zu verbieten.
Damit solle der Jugendschutz in Deutschland deutlich verbessert werden, berichtet die Zeitung. Quelle: Presseportal.de